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Der Zahnarzt in Deutschland 2020
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ABC-Analyse
Abformung
Abrechnung
additive Fertigung
ambulant
ambulanter Markt
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Ästhetisch
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Überblick

1  Überblick

Liebe Leserinnen und Leser,

Deutschland ist Europas Dentalland und erreicht Spitzenwerte aufseiten der Nachfrage und Versorgung. Die Zahnärzte und das gesamte Feld der Zahnmedizin haben aus wirtschaftlicher Perspektive betrachtet eine vielversprechende Zukunft. Der Markt der Zahnmedizin unterliegt großen strukturellen Veränderungen, unter anderem angetrieben von vielversprechenden Innovationen der Dentaltechnik vor allem im Bereich der digitalen Diagnostik und additiven Fertigung. Lernen Sie die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und Tendenzen des deutschen Marktes kennen und gründen Sie darauf Ihre strategischen Entscheidungen.

Das Kapitel 2 des Marktreportes bietet mit den Kennzahlen des deutschen zahnmedizinischen Marktes eine gute Übersicht über den ambulanten Markt und zeigt zudem Orientierungswerte für Zahnarztpraxen auf. Unter anderem werden neben Honorar- und Fallzahlen, Versorgungs- und Finanzierungsdaten beleuchtet und ein Kennziffern-Rating wird aufgeführt. Auszüge aus dem ersten Kapitel:

Marktübersicht

Die deutschen Zahnarztpraxen verzeichneten im Jahr 2018 einen Branchenumsatz von beinahe 25 Mrd. €. Dieser setzt sich zur Hälfte aus dem GKV-Umsatz (12,55 Mrd. €) und zur anderen Hälfte aus dem privatärztlichen Umsatz (12,43 Mrd. €) zusammen. Private Haushalte und die Privaten Krankenversicherungen sind somit ein sehr wichtiger Kostenträger, in keiner anderen Fachgruppe besitzt der privatärztliche Umsatz einen derart hohen Anteil am Gesamtumsatz.

Ertragszahlen

Zahnzusatzversicherungen sind die am häufigsten gewählte Zusatzversicherung im Gesundheitsbereich. Für den Zahnarzt bieten sie die Möglichkeit, einen GKV-Patienten quasi zu einem Privatpatienten zu machen. Von den rund 73 Mio. GKV-Versicherten haben im Jahr 2017 mittlerweile 15,7 Mio. der Versicherten diese Versicherungsform der Zahnzusatzversicherung gewählt.

Versorgungsdaten: Situation bei den Fachzahnärzten

Zwar ist bei den niedergelassenen Kieferorthopäden (KFO) ein Rückgang festzustellen - 3.061 KFO waren in 2017 in eigener Praxis tätig (-1,1 % zum Vorjahr). Ebenso bei den Oralchirurgen bei denen Ende 2017 3.175 zahnärztlich tätig waren (-2 % zum Vorjahr), wobei die Zahl der niedergelassenen Oralchirurgen nur marginal, um drei Personen, abnahm.

  Zum Kapitel 2. Kennzahlen des deutschen zahnmedizinischen Marktes

 

Das Kapitel 3. Marktentwicklung beschäftigt sich mit den strukturellen Veränderungen des Marktes (wie beispielsweise das Marktpotenzial, die Versorgungsentwicklung und die Marktkonsolidierung) sowie den technischen und digitalen Entwicklungen. Nachfolgend einige Thematiken:

Nachfrageentwicklung: Marktdaten und Mundgesundheit

Deutschland ist Europas Dentalland und erreicht Spitzenwerte aufseiten der Nachfrager. Die Inanspruchnahme zahnärztlicher Leistungen ist mit 82 % mit die höchste in Europa, da die gesetzlichen und privaten Krankenkassen rund 70 % auch der zahnärztlichen Leistungen übernehmen.

Strukturelle Marktveränderung

In Deutschland dominieren die Einzelpraxen mit einem Anteil von knapp 82 % (2016) nach wie vor den Markt. Diese Praxisform ist in Deutschland nicht rückläufig und wird aller Voraussicht nach auf dem zukünftigen Markt weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Trotzdem lässt sich eine Konsolidierung im Rahmen von steigender Größe der Einzelpraxen und zunehmender Zahl an zMVZ und zMVZ-Ketten erkennen.

Technologischer Fortschritt und Innovation

Der Einsatz digitaler Technologien schreitet weiter voran und der Grad der Vernetzung digitaler Geräte steigt. Auch bei den technologischen Entwicklungen steht die Nutzung digitaler Technologien (Digitale Bildgebung, CAD/CAM-Fertigung, 3D-Druck etc.) gegenwärtig im Vordergrund. Die veränderten Arbeitsabläufe in Labor und Praxis bringen auch eine andere Zusammenarbeit innerhalb der Branche mit sich.

  Zum Kapitel 3. Marktentwicklung

 

Wesentliche gesetzliche Regelungen und Reformen werden detailliert im Kapitel 4 aufgeführt, beispielsweise:

Rechtliche Rahmenbedingungen: Neue ZApprO

Am 7. Juni wurde vom Bundesrat eine neue Approbationsordnung für die Ausbildung und Zulassung von Zahnmedizinern (ZApprO) verabschiedet. Die Verabschiedung der ZApprO durch den Bundesrat macht den Weg frei für eine längst überfällige Neuordnung der Ausbildung von Zahnmedizinern.

Rechtliche Rahmenbedingungen: Pflegeheim-Kooperationen und Seniorenzahnmedizin

Am 1.7.2018 ist die Richtlinie über Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung in Kraft getreten, mit der die zahnmedizinische Versorgung dieses Personenkreises weiter verbessert wird. Mit diesen zusätzlich abrechenbaren Zuschlagspositionen können Zahnärzte mehr Honorar bei einem Hausbesuch, der Behandlung in einer Einrichtung oder auch in der eigenen Praxis abrechnen als bislang.

Regulationen für E-Health

Trotz Bestrebungen zur Schaffung einheitlicher internationaler Normen haben die regulatorischen Anforderungen auch im Dentalbereich in den letzten Jahren stark zugenommen. Neben der Umsetzung der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen beschäftigte die Praxen im Jahr 2018 hauptsächlich die Umsetzung der EU-DSGVO.

  Zum Kapitel 4. Gesetzliche Regelungen und Reformen

 

Das Kapitel 5 beschreibt die Investorenaktivität auf dem ambulanten Markt und die Situation der investorengetriebenen MVZ (IMVZ). Besonders hervorgehoben wird hier die Entwicklung der zMVZ.

Verbreitung in Deutschland nach Fachgruppen

Die Investorenaktivität unterscheidet sich stark nach Fachgruppen, was insbesondere mit den unterschiedlichen Renditechancen zusammenhängt. Die IMVZ-Ketten finden sich bevorzugt in der Zahnmedizin, die unter anderem aufgrund der Implantologie als sogenannte High-End-Behandlung und den damit verbundenen überdurchschnittlichen Wachstumsraten besonders im Fokus der Investoren steht.

Zu Beginn des Jahres 2020 gab es rund 111 zMVZ unter Kontrolle von versorgungsfremden Investoren, sogenannte IMVZ. Involviert waren mindestens zehn Groß- und Finanzinvestoren aus Deutschland, Schweden, Bahrain, der Schweiz sowie aus Jersey und den USA.

  Zum Kapitel 5. Investorenaktivität

 

Das Kapitel 6 stellt die Entwicklungen 2020 mit großem (wirtschaftlichem) Potenzial für die Zahnärzte grafisch dar. Beleuchtet werden die Chancen und Risiken sowie die wesentlichen Zukunftstrends.

  Zum Kapitel 6. Entwicklungen 2020

 

Wie die ideale Zahnarztpraxis der Zukunft aussieht, wird in Kapitel 7 in einem exemplarischen Modell dargestellt. Zusätzlich bietet das Kapitel Empfehlungen für Geräteinvestitionen.

  Zum Kapitel 7. Ideale Zahnarztpraxis

 

Kapitel 8 listet die Top 29 Zahnarztpraxen in Deutschland.

  Zum Kapitel 8. Top 29 Zahnarztpraxen in Deutschland

 

In Kapitel 9 wird mit Landkarten des zahnärztlichen Wettbewerbs nach KVen die Marktsituation visuell und übersichtlich dargestellt.

Die erste Karte, die aus der ATLAS MEDICUS® Regionalanalyse kommt, zeigt das vertrags- und privatärztliche Umsatzpotenzial in Summe, das je Zahnarzt in der entsprechenden Region durchschnittlich möglich ist. Die folgenden Karten der Regionalanalyse stellt die Anzahl der Zahnärzte in der jeweiligen Region dar. Eine hohe Ärztedichte erzeugt in der Regel eine entsprechende Konkurrenzsituation.

  Zum Kapitel 9. Landkarten des zahnärztlichen Wettbewerbs nach KVen

 

Der Gewinn und die Kosten einer typischen EP und BAG werden in Kapitel 10 exemplarisch aufgeführt und bieten einen guten Referenzrahmen für die eigene Praxis.

In diesem Bereich erhalten Sie Kostenstrukturen für die wichtigsten Kostenblöcke sowie die Hauptumsatzklassen. Es gibt bei den Zahnärzten bestimmte Kostenstrukturen für die Einzelpraxis sowie die Berufsausübungsgemeinschaft.

  Zum Kapitel 10. Gewinn und die Kosten typische EP und BAG

 

Das Kapitel 11 enthält einen GKV-Vergleich je Zahnarzt nach KVen.

  Zum Kapitel 11. GKV-Vergleich je Zahnarzt nach KVen

 

Kapitel 12 listet eine ABC-Analyse der zahnärztlichen Leistungen.

  Zum Kapitel 12. ABC-Analyse zahnärztlichen Leistungen

 

Ein Liquiditätsplan einer typischen Zahnarztpraxis ist in Kapitel 13 auffindbar. Dieser bietet einen guten Vergleich für die eigene Praxis.

  Zum Kapitel 13. Liquiditätsplan einer typischen Zahnarztpraxis

 

In Kapitel 14 finden Sie den Zahnarzt im Fachgruppenvergleich.

Die Zahnärzte bleiben im Bereich der wirtschaftlichen Stärke weiterhin unverändert auf Rang 17. Die Gesamtbewertung ist nur verhalten positiv, die Ärzteschaft entwickelt sich wirtschaftlich aktuell besser als die Zahnärzteschaft.

  Zum Kapitel 14. Zahnarzt im Fachgruppenvergleich

 

 

Über die fachlichen Themen hinaus, liefert diese Anwendung völlig neue technische Aspekte. Der Marktreport ist jetzt auch auf mobilen Anwendungen für alle Browser optimiert und Sie können die Anwendung sowohl Android als auch in der Apple-Welt nutzen.

Weiteres technisches Highlight ist unser eigenentwickeltes HIT-O-METER®, das die Suchergebnisse einzelner oder mehrerer Themenbereiche visualisiert. Der Nutzer verliert nie die Übersicht darüber, wo man sich bei der Suche befindet und sieht sofort die Verteilung relevanter Treffer - quantitativ und qualitativ - innerhalb der Publikation. Ziel der Suchtechnologie ist es, ”mit einem einzigen Klick” das Gesuchte zu finden. So sieht eine intelligente Suchmaschine aus, die nicht nur nichtssagende Listen produziert.

Darüber hinaus können Sie, sofern Sie Arzt sind, das Marktwissen auch um eine ganze Reihe von digitalen Assistenten ergänzen, die wir Ihnen im Rahmen unseres Portals Praxis to go® zur Verfügung stellen.

 

Unser Produktportfolio setzt auf Digitalisierung, Verlässlichkeit, Kontinuität und Aufklärung rund um die Wirtschaftlichkeit. Damit hoffen wir, im Zeitalter des Wandels und der Unsicherheit allen Interessierten einen Rahmen zu geben, in dem sich Ideen und Veränderungen in gesunder Weise weiterentwickeln können. ”Der Zahnarzt in Deutschland 2020” führt durch viele nationale und internationale Fragestellungen rund um eine der interessantesten Branche der Zukunft.

Gut informiert entscheiden - mit diesem Marktreport!

Dr. oec. Bernd Rebmann (HSG)

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